Kia gibt einen Ausblick auf den neuen Picanto

Seit gut sechs Jahren ist der aktuelle Kia Picanto auf dem Markt. Für koreanische Verhältnisse eine halbe Ewigkeit. Doch nun gibt es erste Skizzen des Nachfolgers. Sie zeigen: Nicht nur bei den Modellzyklen setzt Kia auf Konstanz, sondern auch beim Design.

Schicker Knirps
Erkennbar ist bereits, dass der Kia Picanto des Jahres 2017 ziemlich schick wird. Eine Ähnlichkeit zum ebenfalls neuen Rio ist unübersehbar. Kia selbst gibt sich noch sehr vage und spricht nur von ,jugendlich-dynamischen" Design und neuen Möglichkeiten der Individualisierung. Versprochen wird ein größeres Platzangebot. Vermutlich wächst der bislang 3,60 Meter kurze Picanto auf die 3,66 Meter seines Konzernbruders Hyundai i10. Erwähnt werden außerdem das hochwertige Interieur mit neuen Hightech-Elementen plus erweiterter Sicherheitsausstattung.

Vorstellung in Genf
Damit könnte ein System aus dem Hyundai i10 gemeint sein, dessen Plattform der neue Picanto nutzt. Eine Multifunktionskamera in der Windschutzscheibe liefert Informationen für ein Frontunfall-Warnsystem und einen Spurhaltewarner. Die Innenraumskizze zeigt ähnlich wie beim neuen Kia Rio einen großen Touchscreen auf der Mittelkonsole. Dieser wird aber sehr wahrscheinlich aufpreispflichtig sein. Auffallend sind rote Akzente an der Karosserie. Ob Kia eine Sportversion des Picanto plant? Hier könnte der Einliter-Turbobenziner mit 100 PS zum Einsatz kommen. Als gesetzt gelten zwei bewährte Ottomotoren: ein Dreizylinder mit 67 PS und ein Vierzylinder mit 87 PS. Hinzu gesellen sich mit Autogas betriebene Ausführungen. Anfang 2017 will Kia die dritte Picanto-Generation vorstellen, erstmals auf einer Messe gezeigt wird der Cityflitzer voraussichtlich auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März 2017).

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