Chrysler-Konzept auf der CES in Las Vegas

,By Millennials for Millennials" – so beschreibt Chrysler das neueste Konzeptfahrzeug, das der amerikanische Hersteller auf der Messe CES in Las Vegas (5. bis 8. Januar 2017) enthüllt hat. Der Familienvan ,der fünften Generation" soll alles verbinden, was jungen Menschen heutzutage wichtig sei. Wir haben alle Infos zum Chrylser Portal Concept.

Auto für Millennials
Technikbegeistert, mit Sinn für die Umwelt und sparsam: So stellt sich Chrysler die ,Millennials" – also Menschen, die zwischen 1980 und 1999 geboren wurden – nach eigenen Studien vor. Und so soll auch das Portal Concept auftreten. Der Innenraum ist flexibel und erlaubt verschiedenste Konfigurationen. Außerdem gibt es diverse Schnittstellen für soziale Medien, um das Fahrerlebnis jederzeit mit der Online-Welt teilen zu können. Der Antrieb soll durch modernste Batterietechnik und ein stetig wachsendes Ladestationen-Netzwerk gewährleistet werden.

Futuristischer Innenraum
Im Innenraum der Studie sollen weiche, fließende und skulpturale Linien eine Wohlfühlatmosphäre schaffen. Neutrale und graue Farben sorgen für einen unaufgeregten Stil. Die Sitze sind klapp- sowie umlegbar und können auf Schienen verschoben werden.

Antrieb und Autonomie
Die Batteriekapazität des Portal Concept beträgt 100 kWh, deutlich mehr, als die meisten E-Autos heute vorweisen können. Die Reichweite soll bei umgerechnet rund 400 Kilometer liegen. Per Schnelllade-Funktion sollen 250 Kilometer in weniger als 20 Minuten ,getankt" werden können. Zusätzlich gibt es diverse semi-autonome Funktionen, die unter bestimmten Umständen erlauben, das Auto die Arbeit erledigen zu lassen und sich auf andere Dinge konzentrieren zu können. Dafür sorgen diverse Sensoren, welche die Umgebung pausenlos scannen und überwachen.

Optik? Na ja
Einen Haken hat die ganze Millennials-Geschichte allerdings: Welcher junge Mensch hat wirklich Lust darauf, sich in einen klobigen Mini-Van zu setzen, dessen Optik mehr an eine Chrylser-Voyager-Karikatur erinnert als an das 21. Jahrhundert? Fortschrittliche Technik hin oder her, das Auge fährt schließlich immer mit. Findet zumindest mein 1994 angeschaltetes Millennial-Gehirn.

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