Aesthetics A: Ausblick auf die nächste Mercedes A-Klasse

Optisch nicht unumstritten, aber sehr erfolgreich: So lässt sich die aktuelle Mercedes A-Klasse in Kurzform beschreiben. Mit ihr wagte das Unternehmen einen radikalen Designwandel hin zu einer Formensprache mit Kanten und Sicken. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Die Skulptur ,Aesthetics A" zeigt schon im Namen, wohin die Reise mit Blick auf die kommende A-Klasse geht.

Formale Ähnlichkeit zum CLA
Mercedes selbst spricht noch etwas vage von ,einer auf den Grundkörper reduzierten Limousine im Kompaktwagen-Segment". Tatsächlich weist der ,Aesthetics A" ein sogenanntes 3-Box-Design auf und erinnert damit mehr an den seit 2013 gebauten CLA. Sehr wahrscheinlich fiel die Entscheidung mit Blick auf die ganze Welt, den außerhalb Europas ist die klassische Limousinenform beliebt.

Weniger ist mehr
Wie dem auch sei: CLA und A-Klasse stammen aus der gleichen Familie, daher gilt die deutliche Ansage von Mercedes-Designchef Gorden Wagener für beide Baureihen: ,Design ist auch die Kunst des Weglassens: Die Zeit der Sicken ist vorbei." Anstelle dessen nutzt man künftig überspannte und zueinander im Winkel stehende Flächen. Sie sollen den Karosseriekörper durch Licht und Schatten konturieren sowie die Proportionen betonen. Genaueres wissen wir frühestens im September 2017 zur Frankfurter Automesse IAA, wo die neue A-Klasse debütieren könnte.

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