Skoda pumpt 245 PS in den Octavia RS

Unter Brüdern wird nicht immer gerne geteilt. Anders ist es im Volkswagen-Konzern: Sowohl der VW Golf als auch der Skoda Octavia nutzen dieselbe Plattform. Und so bekommen beide fast zeitgleich ein Facelift sowie Änderungen an den Motoren. Neuestes Resultat ist der Skoda Octavia RS 245, der auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März 2017) debütiert.

Darf es ein wenig mehr sein?
Die Modellbezeichnung posaunt den Gag bereits heraus: Wie der stärkste Facelift-Golf-GTI holt der besondere Octavia RS aus einem Zweiliter-Turbobenziner 245 PS und damit 15 PS mehr als der ,normale" RS. Zwischen 1.600 und 4.300 Umdrehungen stehen 370 Newtonmeter bereit. Die Limousine schafft einen Wert von 6,6 Sekunden auf Tempo 100, der Kombi 6,7 Sekunden. Von 80 bis 120 km/h vergehen ebenfalls 6,6 Sekunden bei der Limousine. Neben der manuellen Sechsgang-Schaltung ist auch ein DSG mit sieben Gängen lieferbar.

Optik wie der normale RS
Das Sportfahrwerk legt den 245er-RS um 14 Millimeter tiefer, serienmäßig werden schwarz glänzende 19-Zoll-Felgen montiert. Inklusive sind auch ein ESP mit Sport-Modus und eine elektronisch geregelte Vorderachs-Quersperre. Letztere ist eine Besonderheit des Octavia RS 245. Äußerlich ändert sich nichts am RS-Stil: Es bleibt bei den großen Lufteinlässen im vorderen Stoßfänger und schwarzen Akzenten an der Karosserie. LED-Scheinwerfer gehören zum Serienumfang, ebenso Alcantara-Sportsitze mit integrierten Kopfstützen. Zum Preis hält sich Skoda noch bedeckt, der Octavia RS mit 230 PS beginnt bei 30.890 Euro für die Limousine.

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