SsangYong XAVL auf dem Genfer Autosalon 2017

Auf der 2015er-IAA in Frankfurt zeigte SsangYong die Studie des fünfsitzigen Offroaders XAV. In Genf lassen die Koreaner uns nun wissen, wie man sich den großen Bruder vorstellt. Das Konzeptauto XAVL (was recht unbescheiden für ,eXciting Authentic Vehicle Long" steht) ist ein siebensitziges SUV, das laut SsangYong die Vielseitigkeit eines Vans bietet und von der zweiten Korando-Generation aus den 1990ern inspiriert ist. Der Ausblick auf ein künftiges SsangYong-Mittelklasse-SUV dürfte rund 4,65 Meter lang sein und damit vor allem auf Fahrzeuge wie den neuen Skoda Kodiaq oder den Nissan X-Trail abzielen.

Geräumig und vernetzt
Innen versprechen die Koreaner beim XAVL ein großzügiges Platzangeot und viel Flexibilität. Fahrer und Beifahrer blicken auf digitale Anzeigen, zudem soll das Auto umfangreich vernetzt sein und über die aus den jüngsten SsangYong-Modellen bekannte Sicherheitsausstattung verfügen, ,die Insassen und andere Verkehrsteilnehmer gleichermaßen schützt". Was die Motoren betrifft, bleiben die Koreaner so vage wie beim Rest des XAVL. Demnach stehen ein Benziner und ein Diesel zur Wahl. Die aktuelle Motorenpalette von SsangYong besteht aus zwei Benzinern und zwei Diesel-Motoren, im Detail aus einem 1,6-Liter-Benziner mit 128 PS, einem Zweiliter-Benziner mit 149 PS, einem 1,6-Liter-Diesel mit 115 PS und einem 2,2-Liter-Diesel mit 178 PS. Sollte der XAVL in Serie gehen, dürfte er zwischen einem neuen Korando und dem nächsten Rexton sitzen. Mit einer Serienversion ist aber wohl nicht vor 2019 oder 2020 zu rechnen.

Lesen Sie auch:

Gallery: Studie zeigt Korea-Kodiaq