Mehr Infos zum neuen Schweden-SUV

Bald ist es so weit: Auf dem Genfer Autosalon 2017 (9. bis 19. März) stellt der schwedische Autohersteller Volvo die nächste Generation seines mittelgroßen SUVs vor – den neuen XC60. Wie viele andere Marken auch, hält Volvo sich mit Infos vor der Präsentation in der Schweiz stark zurück, was Bilder und Infos zum neuen Auto angeht. Nun gibt es zumindest ein paar Details zur Sicherheitsausstattung des XC60.

Mehr Schutz in der Stadt
Besonders das ,City Safety System" wurde im XC60 noch einmal verbessert. Es erkennt neben anderen Fahrzeugen auch Fahrradfahrer, Fußgänger und Wildtiere. Eine neue Lenkunterstützung greift ein, wenn eine normale Notbremsung zur Gefahrenvermeidung nicht mehr ausreicht. Dazu ist allerdings ein Lenkimpuls vom Fahrer nötig, den das Auto dann in einem Geschwindigkeitsbereich von 50 bis 100 km/h verstärkt. In der Innenstadt wird das System also wohl eher nicht zum Einsatz kommen.

Aktive Eingriffe beim Spurverlassen
Völlig neu im XC60 – und generell in Fahrzeugen von Volvo – ist die sogenannte ,Oncoming Lane Migration". Das System soll Unfälle mit dem Gegenverkehr verhindern, indem mit gezielten Bremseingriffen ein Abdriften auf die falsche Fahrbahn verhindert wird. Der Assistent ist von 60 bis 140 km/h aktiv und laut Malin Ekholm, der Chefin der Sicherheits-Abteilung bei Volvo, ein wichtiger Schritt in die Richtung des vollautonomen Fahrens. Ebenfalls mit Bremseingriffen arbeitet das ,Blind Spot Information System", das nicht mehr nur noch vor Fahrzeugen im toten Winkel warnt, sondern auch aktiv eine Kollision vermeiden soll.

Volvo schützt seine Insassen
Zusätzlich zu den bereits genannten Systemen ist beim XC60 – wie auch bei den Modellen der 90er-Familie – die ,Run-off Road Protection" an Bord. Dieser Insassen-Schutz soll bei Unfällen schwere Verletzungen der Passagiere verhindern. Auch der ,Pilot Assist" für teilautonomes Fahren bis 130 km/h ist beim XC60 integriert. ,Die komplette Sicherheitsausstattung, die wir mit der 90er-Baureihe eingeführt haben, findet sich im neuen Volvo XC60. Damit bleiben wir unserem strategischen Ansatz treu, automobile Sicherheitssysteme für den Alltag auf der Straße zu entwickeln. Unsere Vision sieht vor, dass 2020 niemand mehr in einem neuen Volvo Modell verletzt oder getötet wird", erläutert Sicherheitsexpertin Ekholm.

Innen wie beim XC90
Der neue XC60 wird wie auch der XC90 auf der SPA-Plattform aufbauen, die deutlich größer ausfällt als die neue CMA-Plattform, auf der beispielsweise das Kompakt-SUV XC40 basieren soll. Im Innenraum erwarten wir das gleiche Hochkant-Display, wie es auch im XC90 zu finden ist. Frühere Erlkönig-Bilder des XC60 verraten allerdings, dass der Monitor im kleineren SUV etwas stärker zum Fahrer hin geneigt sein könnte. Der aktuelle XC60 wurde 2008 vorgestellt und bekam 2013 eine Modellpflege. Das Einstiegsfahrzeug mit 150-Diesel-PS startet bei 35.950 Euro, der Top-XC60 bei 50.700 Euro.

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