Neue Plattform für mehr Sicherheit und weniger Vibrationen

Der aktuelle Subaru XV wird seit 2012 angeboten. Im November 2017 folgt die zweite Generation des Crossover-SUVs. Diese wurde nun auf dem Genfer Autosalon 2017 (9. bis 19. März 2017) vorgestellt – allerdings bleiben viele Details noch im Dunklen. Wie der 2016 eingeführte neue Impreza, auf dem der XV basiert, beruht die Neuausgabe nun auf der ,Subaru Global Platform". Diese soll für mehr Steifigkeit, weniger Lärm und Vibrationen sowie eine erhöhte Sicherheit sorgen.

Auf den ersten Blick kaum optische Änderungen
Die Maße des neuen XV verschweigt Subaru noch – die erste Generation war mit 4,45 Meter ein paar Zentimeter kürzer als der Segmentbestseller VW Tiguan. Unverändert bleibt die Bodenfreiheit von stattlichen 22 Zentimeter, die auch Touren abseits von Straßen erlaubt. Optisch hat sich auf den ersten Blick wenig verändert: der bekannte Hexagonalgrill mit Chrom-Querspange, die Scheinwerfer ,im Stile von Adleraugen" (Originalton von Subaru) und die schwarzen Kratzschutzleisten – alles wie beim alten Modell.
Doch die L-förmigen Einrahmungen der Nebelscheinwerfer wurden dicker und sind nun schwarz statt silbern. Schwarz ist jetzt auch der Dachspoiler und die Rückleuchten wirken schlitzartig. Zudem spendiert Subaru neue Alufelgen und Lackfarben in Grau und Orange.

Elektronische Handbremse und größeres Display
Das Cockpit bleibt in den Grundzügen gleich, doch wurde an der öfter bemängelten Qualität gearbeitet. Es gibt es nun orangefarbene Kontrastnähte und die Sitze sollen mehr Komfort bieten. Der Touchscreen wächst von derzeit maximal sieben auf acht Zoll. Auch die Rückmeldung der Lenkung wurde verbessert und statt einer traditionellen Parkbremse gibt es nun eine elektronische. Der Allradantrieb Symmetrical AWD ist wie gehabt Serie. Neu ist jedoch das System X-Mode, das Motormanagement, Allradantrieb, Bremskraft und andere Funktionen koordiniert und so für bessere Traktion und mehr Sicherheit sorgen soll – zum Beispiel bei Eis und Schnee. Es beinhaltet zudem eine Bergabfahrhilfe.

Der Boxer wird stärker und effizienter
Der Boxermotor wurde umfangreich überarbeitet: Rund 80 Prozent aller Teile sind neu, wodurch das Triebwerk leichter, kraftvoller und effizienter wurde – Details gibt es dazu jedoch noch nicht. Auch das überarbeitete stufenlose CVT-Getriebe wurde leichter und soll für eine bessere Beschleunigung und mehr Wirtschaftlichkeit sorgen. Wer will, kann über sieben simulierte Gänge selbst schalten.

Serienmäßiges ,Eyesight"
Serienmäßig ist nun auch das ,Eyesight"-System an Bord. Es umfasst einen Kollisionswarner, eine Notbremsfunktion, einen Spurhalteassistenten sowie einen Abstandstempomaten. Daneben sind ein Fernlichtassistent, aktives Kurvenlicht und ,Subaru Rear Vehicle Detection" (Totwinkel-, Spurwechsel- und Querverkehrassistent) verfügbar. Preise und Motorvarianten werden später bekannt gegeben. Bisher begann die Palette bei einem 114 PS starken Benziner-Modell für 19.990 Euro.

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