SsangYong auf dem Genfer Autosalon 2017

SsangYong zeigt auf dem Genfer Autosalon 2017 (9. bis 19. März) zwei neue SUVs: Neben dem aufgefrischten Korando präsentieren die Koreaner die Studie eines Mittelklasse-SUVs namens XAVL.

Aufregend, authentisch und lang
Der XAVL ("eXciting Authentic Vehicle Long") ist eine Weiterentwicklung der Studie XAV von 2015. Der Wagen ist mit 4,63 Meter etwa so lang wie ein BMW X3, bietet aber Platz für sieben Personen. In der SsangYong-Modellpalette würde sich das Auto zwischen den 4,41 Meter langen Korando und den 4,76 Meter langen Rexton schieben. Die Plätze in den Reihen zwei und drei lassen sich umklappen und verschieben, Kofferraumdaten nennt SsangYong noch nicht. Doch hebt der Hersteller die subtile Beleuchtung und die ausgefeilte Konnektivität hervor: Ein WLAN-Hotspot gewährt Zugang zum Internet und Navigation, Klimatisierung sowie Infotainmentsystem lassen sich nicht nur über ein 10,3-Zoll-Display, sondern auch per Smartphone steuern. Auch die Steuerung von ,Smart Home"-Funktionen wie Videoüberwachung oder Heizung ist möglich.

Mit Fußgänger-Airbag
Für die Sicherheit sorgen ein autonomes Notbremssystem, ein Fernlicht-, ein Spurhalte- und ein Spurwechsel-Assistent, ein Totwinkelwarner sowie ein Querverkehrs-Assistent. Bei einem Unfall mit einem Passanten reduziert ein externer Fußgänger-Airbag das Risiko schwerer Kopfverletzungen. Außerdem sind (neben den Standard-Airbags) ein Airbag zwischen Fahrer- und Beifahrer-Sitz sowie ein Knie-Airbag für den Fahrer an Bord.

Neue Downsizing-Motoren
Für den Vortrieb stehen ein neuer 1,5-Liter-Benziner mit 163 PS und ein neuer 1,6-Liter-Dieselmotor mit 135 PS zur Wahl. Die Kraftübertragung übernimmt eine Sechsgang-Schaltung oder eine Sechsgang-Automatik. Ob Allrad- oder Frontantrieb angeboten werden soll, sagt SsangYong nicht, doch bei den bisherigen SUVs des Herstellers gibt es beide Optionen.

Korando außen und innen deutlich verbessert
Auch das VW-Tiguan-Äquivalent von SsangYong, der Korando, ist in Genf zu sehen, und zwar in stark verbesserter Form. Die Front wirkt nun ,schärfer" und ,exakter", der neue Grill betont die Horizontale, die veränderten Scheinwerfer schließen sich direkt an ihn an. Sie enthalten jeweils elf Tagfahr-LEDs, die für eine prägnante Lichtsignatur sorgen. Auch neue 18-Zoll-Alufelgen im Diamantschnitt-Design gibt es. Das Cockpit hat sich ebenfalls stark verändert: Lenkrad, Instrumente und Mittelkonsole sind neu. In der Mittelkonsole prangt nun wahlweise ein Sieben-Zoll-Farbdisplay oder ein TomTom-Navigationssystem (ebenfalls mit Sieben-Zoll-Bildschirm). Beide binden nicht nur das Smartphone ein, sondern zeigen auch die Bilder der neuen Front- und Rückfahrkameras. Diese helfen beim Rangieren und warnen vor Fahrzeugen im toten Winkel.

Motoren unverändert, Preis noch unbekannt
Als Motorisierung sind unverändert ein 2,2-Liter-Diesel mit 178 PS und ein 2,0-Liter-Benziner mit 149 PS erhältlich. Die Kraft überträgt eine Sechsgang-Schaltung oder eine Sechsgang-Automatik auf zwei oder vier Räder. Marktstart ist im zweiten Quartal 2017. Zu den Preisen äußert sich SsangYong noch nicht. Bisher begann die Palette bei 19.990 Euro für den Benziner mit Frontantrieb.

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