So kommt der SUV-Bruder der aktuellen E-Klasse

Aus den USA für die ganze Welt: Was wie ein Traum von Donald Trump klingt, praktiziert Mercedes bereits seit 20 Jahren in Tuscaloosa (Alabama). Dort läuft die 2015 in GLE umbenannte M-Klasse vom Band. Nun macht sich die kommende Generation des GLE bereit, wie frische Erlkönigbilder zu zeigen.

Länger, aber leichter
Die noch recht junge Modellbezeichnung GLE verweist auf den Größenbezug zur E-Klasse. Deshalb wird der neue GLE bei der Länge deutlich zulegen. Von bislang 4,82 Meter geht es in Richtung der 4,93 Meter eines E-Klasse T-Modells. Detail am Rande: Das GLE Coupé ist bereits 4,90 Meter lang. Beim Radstand rechnen wir mit einem leichten Plus auf 2,94 Meter. Trotzdem soll das Gewicht gesenkt werden: Wiegt der Basis-GLE bislang über 2,1 Tonnen, dürfte künftig die psychologisch wichtige Zwei-Tonnen-Marke leicht unterschritten werden.

Vorstellung in Detroit
Formal mixt der schon recht gut erkennbare neue Mercedes GLE Elemente des kleineren GLC und der E-Klasse. Wie im E gibt es im Cockpit zwei große Bildschirme. In Sachen Technik übernimmt der GLE die in Richtung autonomes Fahren weisenden Assistenzsysteme der E-Klasse. Bei den Motoren geht es bei den Benzinern bislang bei 333 PS im 400er los, einziger GLE ohne Allrad ist der 250 d mit 204 PS. Ihn könnte der 300 d mit 231 PS ablösen, der Verzicht auf vier angetriebene Räder spart wertvolles Gewicht. Als gesetzt gelten dürfen die Umstellung auf eine Neungang-Automatik, mindestens ein Plug-in-Hybrid, und die 63er-Modelle von AMG. Ob es wie bei der E-Klasse zwei Power-Varianten mit 571 und 612 PS geben wird, ist noch offen. Weil die USA nicht nur Produktionsstandort, sondern auch ein wichtiger Markt für den Mercedes GLE sind, erwarten wir die Weltpremiere auf der Automesse in Detroit Anfang 2018.

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