720 PS im neuen TechArt GTstreet R Cabriolet

Ihnen reichen die serienmäßigen 580 PS im aktuellen Porsche 911 Turbo Cabriolet nicht? Und auch die Optik erscheint Ihnen zu bieder? Dann ist vielleicht ein Besuch in Leonberg angebracht: Dort möbelt TechArt den flotten Frischlüfter zum GTstreet R Cabriolet auf.

Carbon mit Hintergedanken
Ins Auge fallen nach dem Umbau sofort die Carbon-Anbauteile. Laut TechArt sind sie aber keineswegs nur Zierde, sondern im Windkanal erprobt, um die Abtriebswerte zu steigern. In der Performance-Einstellung der aktiven Aerodynamik wird das GTstreet R Cabriolet bei Tempo 300 mit 321 Kilogramm Gesamtabtrieb auf die Straße gedrückt. Die komplette Orgie in Kohlefaser zu beschreiben, würde hier den Platz sprengen, daher nur einige Beispiele: Die Frontschürze mit Carbonspoiler und aktiver Spoilerlippe optimiert die Anströmung von Wasser- und Ölkühler durch zusätzliche Lufteinlässe und einen mittigen Luftauslass. Leichtbau-Kotflügel beherbergen Radhausentlüftungen mit integrierten Carbon-Lamellen. Besonders markant ist der um bis zu 15 Grad anstellbare Heckspoiler.

Es geht aufwärts
Damit sich Fahrer eines GTstreet R Cabriolet nicht am Bordstein blamieren, verschafft ein Noselift-System bei Bedarf zusätzliche 60 Millimeter Bodenfreiheit an der Vorderachse. Eine TechArt-Entwicklung ist die Abgasanlage mit vier carbonummantelten Titan-Endrohren, die zentral angeordnet sind. Im Innenraum kann je nach Gusto und Geldbeutel in Leder, Alcantara und Kohlefaser geschwelgt werden.

Satter Schub
Zentraler Punkt ist die seitens TechArt angebotene Mehrleistung. Sowohl für den 911 Turbo der 991-Baureihe vor und nach dem Facelift stehen Powerkits mit 60 Extra-PS bereit. Die Krönung ist das sogenannte ,TA 091/T2.1"-Kit für den 911 Turbo S mit 3,8-Liter-Biturbo und werksseitigen 580 PS. Nach dem Einbau steigt die Leistung um 140 auf 720 PS, das Drehmoment wächst um 170 auf 920 Newtonmeter. Beim Sprint von Null auf 100 km/h verbessert sich der Wert nur minimal auf 2,7 Sekunden, deutlich besser gelingt der Sprung aus dem Stand auf 200 km/h: 8,5 statt der normalen 9.9 Sekunden dürften spürbar sein. Die Höchstgeschwindigkeit steigt auf 340 km/h an.

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