SUV-Offensive: Drei Crossover-Baureihen bis 2018

Lange Zeit hinkte Seat beim Thema SUV hinterher. Erst im Jahr 2016 rückte der Ateca ins Programm und sorgte für volle Kassen: 143 Millionen Euro an operativem Gewinn konnte die Marke für 2016 verbuchen. Zwei weitere SUV-Modellreihen sollen die Kassen weiter klingeln lassen. Jetzt hat Seat bestätigt, dass 2018 ein ,Flaggschiff-SUV" mit bis zu sieben Sitzen auf den Markt kommen wird. Im Klartext: Der spanische Bruder des Skoda Kodiaq.

SUVs aus dem Baukasten
Möglich wird die SUV-Vielfalt im Volkswagen-Konzern durch den modularen Querbaukasten, kurz MQB. Es gibt quasi drei Konfektionsgrößen: Die erste liegt im Bereich von 4,20 Meter. Hier ist bereits der Audi Q2 aktiv, in der zweiten Hälfte 2017 gesellt sich der Seat Arona dazu. Er basiert auf der Plattform des neuen Ibiza, der jüngst auf dem Genfer Autosalon gezeigt wurde. Parallel dazu wird auch VW ein vom Polo abgeleitetes SUV bringen.

Für jeden das passende Format
Die zweite Kleidergröße deckt den Bereich von 4,35 Meter bis 4,50 Meter ab. Platzhirsch ist hier der VW Tiguan, während der etwas kürzere Seat Ateca die Blaupause für den nächsten Skoda Yeti liefert. Auch der Nachfolger des Audi Q3 spielt in dieser Liga mit. Kommen wir schließlich zur dritten Größe, gewissermaßen XL. Hier durfte der 4,70 Meter lange Skoda Kodiaq den Vorreiter spielen, in Kürze kommt der VW Tiguan Allspace dazu. Und schließlich das noch namenslose Seat-Modell, welches wohl mit dem Buchstaben A beginnt und endet. Gemeinsam hat das Trio die Möglichkeit einer optionalen dritten Sitzreihe. Gebaut wird das große Seat-SUV in Wolfsburg.

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