Studie eines elektrischen Kodiaq Coupé debütiert in Shanghai

Diesel war gestern, die Zukunft gehört dem Elektroauto. Bis zum Jahr 2025 plant der Volkswagen-Konzern, mehr als 30 reine E-Fahrzeuge zusätzlich im Programm zu haben. Alle Konzernmarken sind also in der Pflicht. Als Ausblick auf die eigenen Pläne zeigt Skoda auf der Automesse in Shanghai (19. bis 28. April 2017) die Studie Vision E.

Die glorreichen Fünf
Die Ziele der Tschechen sind ehrgeizig: Bis zum Jahr 2025 sollen fünf reine Elektroautos in verschiedenen Segmenten im Programm sein. Bereits 2019 startet der Superb mit Plug-in-Hybrid, 2020 kommt dann der erste reine Stromer von Skoda auf den Markt. Die Grundlage für die Elektrifizierung des Volkswagen-Konzerns hört auf den Namen MEB. Das Kürzel steht für den modularen Elektro-Baukasten. Ähnlich wie beim modularen Querbaukasten für konventionelle Autos sind damit verschiedene Größen möglich. VW etwa zeigte 2016 den I.D. Im Golf-Format. Der Skoda Vision E ist am einfachsten mit ,Kodiaq Coupé" umrissen.

Etwas kürzer als der Kodiaq
Die Länge beträgt 4,64 Meter, womit das Konzeptfahrzeug knapp sechs Zentimeter kürzer als der normale Kodiaq ist. Dafür wächst der Radstand von 2,79 Meter auf 2,85 Meter. Weitere Eckdaten sind eine Breite von 1,92 Meter und eine Höhe von 1,55 Meter. Versprochen werden ein großzügiger Innenraum und eine erhöhte Sitzposition. Ein Elektromotor an jeder Achse treibt den Vision E an. Die Systemleistung liegt bei 225 Kilowatt entsprechend 306 PS, als Höchstgeschwindigkeit gibt Skoda 180 km/h an. Bis zu 500 Kilometer weit soll das Fahrzeug kommen. Darüber hinaus wird autonomes Fahren im Level 3 (von 5) ermöglicht. Dazu gehören unter anderem ein Autopilot für Autobahnstrecken, selbstständiges Überholen oder auch die Parkplatzsuche ohne Fahrer.

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