Fast ungetarnt! So sieht der Yeti-Nachfolger aus

Was wird aus einem Yeti, wenn er groß wird? Ein Karoq. Diesen Witz darf man ab Mitte Mai 2017 erzählen, wenn der Nachfolger des beliebten Skoda-SUVs enthüllt wird. Jetzt zeigen neue Spyshots einen fast ungetarnten Erlkönig des Karoq. So soll die Neuauflage des Yeti heißen.

Parallelen zum Seat Ateca
Indes: So viel größer wird der Karoq nicht werden. Der Yeti bringt es auf eine Länge von 4,22 Meter, weshalb wir mit maximal 4,25 Meter rechnen. Dazu passen die Bilder des Erlkönigs, der an den Seat Ateca (4,35 Meter) erinnert, aber besonders beim hinteren Überhang kürzer ist. So bleibt im SUV-Programm von Skoda eine Lücke zwischen dem Karoq und dem Kodiaq, die ein Ableger des VW Tiguan füllen wird.

Technische Basis vom Audi Q2
Die neue SUV-Schwemme im Volkswagen-Konzern macht der modulare Querbaukasten (MQB) möglich. Hier gibt es gewissermaßen vier Schubladen. Erstens ,klein" in Gestalt des Audi Q2 (4,19 Meter) und eben des Skoda Karoq. Dazu gesellen sich in naher Zukunft noch der Seat Arona und der VW T-Roc. Zweitens ,mittel": Hier befinden sich der Seat Ateca, der VW Tiguan, der Nachfolger des Audi Q3 und ein noch namenloses Skoda-SUV. Und schließlich ,groß" mit dem Skoda Kodiaq, dem VW Tiguan Allspace und einem künftigen SUV von Seat.

Einstieg mit einem Liter
Was lässt sich über die technischen Daten sagen? Motorenseitig wird der Dreizylinder-Benziner mit 115 PS und einem Liter Hubraum den Einstieg markieren, bei den Dieseln geht es mit ebenfalls 115 PS aus 1,6 Liter los. Optional ist ein Allradantrieb erhältlich. Die Ähnlichkeit der Karoq-Frontpartie zum Skoda Kodiaq ist beabsichtigt, ebenso die Endung des Modellnamens mit Q. Da selbst der relativ alte Yeti noch bestens verkauft wird, dürfte sich der Karoq als Kassenschlager erweisen. Einziger Nachteil: Wortspiele mit Yeti sind nicht mehr möglich.

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