Das kostet der Rivale des Seat Ateca

Wie schreibt sich VW Tiguan auf amerikanisch? Jeep Compass. Mit einem alten Namen, aber einem brandneuen Fahrzeug tritt Jeep bald in der beliebten Klasse der Kompakt-SUVs an. Jetzt ist bekannt, was der Wagen zum Marktstart am 7. Juli 2017 kosten wird.

Preiswert, aber nicht günstig
Zugegeben: So ganz passt der Witz mit dem VW Tiguan nicht, denn der Wolfsburger Bestseller ist zehn Zentimeter länger als der neue Jeep Compass. Deutlich näher liegt der 4,39 Meter lange Jeep am Seat Ateca, der es auf 4,36 Meter bringt. Auch preislich befinden sich beide auf Augenhöhe: Der Compass startet mit 140-PS-Turbobenziner, Sechs-Gang-Schaltung und Frontantrieb bei 24.900 Euro. Allerdings ist die Basisausstattung namens ,Sport" überschaubar: 16-Zoll-Stahlräder, eine manuelle Klimaanlage, ein Infotainment-System mit Fünf-Zoll-Touchscreen, ein Tempomat, ein Spurhalteassistent und ein Auffahrwarnsystem sind serienmäßig. Zum Vergleich: Ein Ateca mit 150 PS und Frontantrieb bringt für 25.120 Euro eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik und Parksensoren hinten mit.

Unübersichtliche Ausstattungspolitik
Zurück zum Jeep Compass: Nur die Einstiegsversionen mit den erwähnten 140 PS oder dem 120-PS-Diesel sind als ,Sport" erhältlich, letzterer kostet 26.100 Euro. Beim Diesel mit 140 PS ist die mittlere Ausstattung ,Longitude" Standard, sie bringt hintere Parksensoren und 17-Zoll-Alus mit. Auch einen Allradantrieb weisen alle Compass-Modelle außer jenen mit Basismotoren ab Werk auf. 31.200 Euro ruft Jeep für den mittleren Diesel auf, eine Neungang-Automatik steht für zusätzliche 2.000 Euro in der Liste. Diese ist bei den stärksten Motoren mit jeweils 170 PS serienmäßig, ebenso die sonst 2.500 Euro teure Limited-Ausstattung mit adaptivem Tempomat, Zwei-Zonen-Klimaautomatik und elektrisch betätigter Heckklappe. Preise: 35.000 Euro (Benziner) und 37.200 Euro (Diesel). Eine Sonderstellung nimmt der ,Trailhawk" ein. Diese Compass-Variante ist speziell fürs Gelände konzipiert und ist nur mit 170-PS-Diesel erhältlich (38.500 Euro). Offroad-Stoßfänger mit größerem Böschungswinkel, ein Unterfahrschutz und eine Getriebeuntersetzung sollen Abenteuer in der Natur erleichtern.

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