VW-Azubis zeigen den Golf GTI First Decade und den GTE Variant impulsE

Tradition wird beim alljährlichen Golf-GTI treffen am Wörthersee in Österreich großgeschrieben. Seit dem Jahr 2008 zeigen dort Auszubildende der Marke VW ganz besondere Fahrzeuge, die von ihnen aufgebaut wurden. 2017 steht nun der 10. Azubi-GTI im Mittelpunkt. Sein Name lautet passenderweise Golf GTI ,First Decade".

13 Azubis machen blau
Der GTI ,First Decade" entstand innerhalb von neun Monaten, beteiligt waren insgesamt 13 Azubis aus sechs Berufen. Sie sind in den VW-Werken Wolfsburg und Braunschweig tätig. Bei der Außengestaltung des besonderen GTI standen der Himmel und das Wasser am Wörthersee Pate, denn der Wagen erstrahlt in diversen Blautönen. Hinzu kommen Rallyestreifen auf Motorhaube und Dach sowie ein Clubsport-Heckspoiler. Die Firma mb-Design stiftete die 20-Zoll-Leichtmetallfelgen mit blauen Felgensternen. Die Sportsitze wurden bei der VW-Tochter Sitech handgefertigt, eine titanschwarze Nappaleder-Alcantara-Kombination mit blauen Ziernähten.

Der erste Hybrid-GTI
Noch bemerkenswerter ist der Antrieb des VW Golf GTI ,First Decade": Ein 410 PS starker Benziner ist für die Vorderräder zuständig, ein 48-Volt-Elektromotor mit einer Spitzenleistung von 12 Kilowatt kümmert sich um die Hinterräder. Ein echter Hybrid-GTI also! Beide Antriebe funktionieren einzeln, können aber auch für Allrad zusammengeschaltet werden. Die Modi werden per App von einem Tablet-PC oder via MirrorLink über das Infotainment-Display ausgewählt. Durch Rückgewinnung von Bremsenergie werden zwei Batterien im Fahrzeugheck aufgeladen. Anstelle von Rücksitzen und Kofferraum gibt es dort zudem eine Musikanlage mit 1.690 Watt aus elf Lautsprechern plus LED-Beleuchtung.

Golf GTE Variant mit mehr Reichweite
Als zweite Premiere steht am Wörthersee der Golf GTE Variant impulsE der VW-Azubis aus Zwickau, wo der Kombi vom Band läuft. Zu den insgesamt 14 jungen Menschen gehören auch Mitarbeiter des Motorenwerk Chemnitz und der Gläsernen Manufaktur in Dresden. Zu den Highlights des Sachsen-Stromers gehört eine von 8,8 Kilowattstunden Kapazität auf 16,8 Kilowattstunden vergrößerte Batterie. So wird die elektrische Reichweite verdoppelt. Auffällig sind die Fünf-Farben-Mattlackierung und die Frontklappe mit Belüftungsschlitzen. Innen stößt man auf Schalensitze mit Leder-Alcantara-Bezug und blauen Ziernähten.

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