Exklusives Einzelstück im Coachbuilding-Stil

Heutzutage ist ja praktisch jede Automarke ,premium". Aber es gibt auch noch Hersteller, für die dieses Attribut fast einer Beleidigung gleichkäme, weil sie extrem exklusiv sind. Rolls-Royce zum Beispiel: Hier kann sich der solvente Kunde ein Auto ganz nach seinen Wünschen bauen lassen. Wohlgemerkt ein Unikat innen wie außen. So wie jetzt der Rolls-Royce Sweptail, dessen Premiere am Comer See stattfand. Über den Preis des Wagens wird gemunkelt, im Raum stehen 13 Millonen Euro.

Reise in die Vergangenheit
Mit dem ,Sweptail" knüpft Rolls-Royce an die 1920er- und 1930er-Jahre an, in denen sich die reiche Kundschaft nicht nur bei Rolls-Royce an externe Karosseriebauer wandte, um besondere Aufbauten serviert zu bekommen. Besonders in Großbritannien war das ,Coachbuilding" beliebt, dort sogar bei bürgerlichen Marken, was die Typengeschichte bisweilen äußerst unübersichtlich macht.

Haute Couture auf Rädern
Doch zurück zu unserem aktuellen Rolls-Royce-Kunden. Er hatte im Jahr 2016 die Studie 103EX gesehen und sich verliebt. Gleichzeitig ist er Yacht-Fan und mag bestimmte Vorkriegs-Automobile. Mit diesen Ideen im Gepäck wurde Giles Taylor, Designdirektor bei Rolls-Royce, ,gefüttert". Heraus kam ,das automobile Äquivalent der Haute Couture", wie Taylor sagt. Einzigartige Mode, maßgeschneidert für den Kunden.

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