Breitere Hellcat ist gleich schnellere Hellcat

Dodge stattet seinen Challenger Hellcat fürs 2018er Modelljahr mit einem Breitbau aus. Schließlich ist das, was die Höllenkatze unbedingt gebraucht hat, noch ein Stück mehr Präsenz. Das Widebodykit kommt vom völlig irren, 852 PS starken Dragracer Challenger SRT Demon und macht die Hellcat-Karosse nochmal ganze 8,9 Zentimeter breiter.

Bessere Fahrleistungen
Der große Vorteil (neben dem furchteinflößen mannhaften Auftritt): Jetzt passen 11x20 Zoll große ,Devil`s Rim"-Räder mit 305/30er-Pirelli-PZero-Schlappen in die Hellcat-Radhäuser. Rundum, versteht sich. Laut Dodge wirkt sich der zusätzliche Grip der breiteren Reifen massiv auf die Performance des Muscle Cars aus. So soll beispielsweise die Zeit für die Viertelmeile um 0,3 auf 10,9 Sekunden fallen. Die 0-60-mph-Zeit (0-97-km/h) verbessert sich ebenfalls von 3,5 auf 3,4 Sekunden. Mehr Gummi bedeutet in diesem Fall auch mehr Querbeschleunigung, sie steigt von 0,93 auf 0,97 g. All diese Verbesserungen machen die Breitbau-Version laut Dodge auf deren 2,7 Kilometer langen Hauskurs beachtliche zwei Sekunden schneller als die ,schmale" Hellcat-Variante.

Ab 72.950 Dollar
Neben den breiteren Backen kommt die 2018er Hellcat auch in den Genuss einer neuen elektrischen Servolenkung mit vier verschiedenen Lenkmodi (Street, Sport, Track, Custom). Der Output des 6,2-Liter-Kompressor-V8 bleibt bei 717 PS und 881 Newtonmeter Drehmoment. Nach wie vor gibt es auch gewaltige Sechs-Kolben-Brembo-Stopper und die Auswahl zwischen einem Sechsgang-Schaltgetriebe und einer Achtgang-Automatik. Marktstart für den Challenger Hellcat Widebody ist im dritten Quartal 2017 und das offiziell natürlich nur in den USA. Dort kostet das breite Höllengerät dann ab 72.950 US-Dollar. Das entspricht 64.900 Euro.

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