Gelifteter Mini im Test

Das hier ist eindeutig ein Mini. Unstrittig, nehme ich an. Das hier ist aber auch der frisch geliftete Mini Jahrgang 2018. Hätten Sie nicht erkannt? Ich kann es Ihnen nicht verdenken. Ich nehme an, man muss schon in Mini-Bettwäsche schlafen und sich Mini-Logo-Milchschaum in seine Mini-Kaffeetasse kippen, um die Unterschiede zu erkennen. Das Mini-Logo ist nun übrigens neu. Ursprünglicher, reduzierter soll es sein. Die gelifteten Minis (Dreitürer, Fünftürer, Cabrio) sind nicht reduzierter. Sie sind noch genau so große wie vorher. Ein bisschen leichter sind sie aber geworden. Und sparsamer sollen sie sein. Ist ja schon mal was. Außerdem gibt es nun ein neues Doppelkupplungsgetriebe. Das ist wohl die Hauptnachricht dieser Modellpflege. Zumindest, wenn Sie einen Mini lieber fahren wollen, als damit Ihre einzigartige Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen.

Wenn ich aber eher der Persönlichkeits-Typ bin?
Dann ist der geliftete Mini für Sie vermutlich wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen. Sie können sich jetzt nämlich in einem extra eingerichteten Online-Shop Dinge wie Einstiegsleisten, die berühmt-berüchtigten Side Scuttles (Lufteinlässe am Kotflügel) oder sogar die Innenraum-Dekorleisten personalisieren lassen. Überlegen Sie sich aber gut, was Sie draufschreiben. Nicht, dass Sie Ihren Mini dann nur noch an einen Karl-Heinz oder eine Bärbel verkaufen können (keine Sorge, die alten Teile passen weiterhin). Das ganze Zeug kommt aus dem 3D-Drucker und ist deswegen natürlich...