Zu üppig für Racing?

Verehrte Fans des krawallig-knuddeligen Frisuren-Mikados, sagen Sie Hallo zum brandneuen Mini John Cooper Works Cabrio. Ich erinnere mich, das neue Range Rover Evoque Cabrio vor Kurzem als Barbies perfektes Outdoor-Abenteuer-Gefährt bezeichnet zu haben. Aber wenn das blonde Gift sich selbst wirklich treu bleiben will, dann kommt für sie nur ein Schlitten in Frage und der ist klein, offen und hat süße Glubschaugen. Tja, und sollte Barbie über einen recht schweren Gasfuß verfügen (oder wenn der gute Ken zufällig auch mal mitreden darf), dann landen wir genau hier, bei Minis magischen drei Buchstaben J, C und W.

Gut 100 Kilo mehr
Gemeine Menschen würden behaupten, auch mit den dick geschwollenen Schürzen, der Kampfbemalung (Streifen, unzählige JCW-Logos) und dem recht opulenten Doppel-Endrohr des John Cooper Works seien durchaus noch Reste der Mini-Cabrio-typischen Rosa-Glitter-Zuckerwatte-Herrlichkeit vorhanden. Auf der anderen Seite haben wir es hier aber mit einem reichlich seriösen Stück Wind-durchtränkter Kleinwagen-Performance zu tun. Optimierungen an Kolben, Turbo, Ladeluftkühler und Auspuffanlage verhelfen dem Zweiliter-Vierzylinder gegenüber dem Cooper S zu einer Mehrleistung von 39 PS und 40 Newtonmeter. Insgesamt stehen nun also 231 PS und 320 Newtonmeter bereit (wenn Sie ähnlich viel Oben-ohne-Dampf wollen, müssen Sie schon in Richtung Audi TT Roadster oder BMW 2er Cabrio schielen). Nicht gänzlich überraschend sind das die gleichen Werte wie beim Mini JCW-Dreitürer...