Mazda MX-5 (2019) im Test: Kleines Auto, großer Spaß

Was ist das?

Müssen wir dieses Auto noch groß erklären? Der Mazda MX-5, seines Zeichens meistverkaufter Roadster der Welt. In vier Generationen lief der offene Japan-Knirps bereits über eine Million Mal vom Band. In Deutschland wurden seit 1990 rund 130.000 Stück verkauft. Eine Ikone also, die Mazda jetzt im Zuge der Umstellung auf die Euro-6d-Temp-Abgasnorm ein wenig geliftet hat.

Das ist die Roadster-Konkurrenz:

Was ist neu?

Eingefleischte MX-5-Fans müssen keine Vorbereitungen zum „Seppuku“, dem japanischen rituellen Selbstmord, treffen. Mazda hat ihren Lieblings-Roadster sehr dezent überarbeitet. Die wichtigste Änderung steckt unter der wohlgeformten Motorhaube: Ein PS und zwei Newtonmeter mehr für den kleinen 1,5-Liter-Benziner sowie satte 24 PS und fünf Newtonmeter mehr beim Zweiliter-Aggregat. Über 70 Prozent der deutschen Kunden greifen übrigens zum großen Motor. Ansonsten gibt es künftig ein paar Assistenzsysteme mehr (zum Glück nur optional für die Topausstattung) und endlich eine längsverstellbare Lenksäule (zum Glück für alle Modelle). Letzteres erleichtert den Einstieg spürbar, dennoch bleibt der MX-5 Maßkonfektion. Sie müssen ihn anprobieren, werter Leser. Pauschal lässt sich nämlich nicht sagen, ab welcher Körper- oder Kleidergröße Schicht im Schacht ist. Speziell im Beifahrer-Fußraum stört das weit hineinragende Getriebegehäuse.

Eine Sac...