Honda Civic Tourer im Test

Die Familienplanung war abgeschlossen, mit nur einem Kind sollte die Sippe schon komplett sein: Als der aktuelle Civic Anfang 2012 auf den Markt kam, wollte Honda sich mit der fünftürigen Schrägheck-Limousine begnügen, eine Kombivariante war nie geplant. Doch in Deutschland und einigen anderen Märkten wie Österreich oder Skandinavien sind die Transportvarianten eben doch ein wichtiges Zubrot, wie man offenbar erst jetzt gemerkt hat. Am 1. Februar 2014 wird deshalb der Civic Tourer nachgeschoben. Wir haben den automobilen Lastesel bereits getestet.

Eigenwilliges Design
2014 will Honda in Deutschland vom Fünftürer 5.000 Stück verkaufen. Dazu sollen 3.000 Exemplare vom Kombi kommen. Zusammen sind das 8.000 Autos, nicht viel in der beliebten Kompaktklasse. Das kommt wohl auch daher, dass der Civic recht eigenwillig gestaltet ist, und das gilt für Schrägheck- wie Kombiversion. Bis zur B-Säule sind die beiden Karosserievarianten identisch, und auch der Radstand ist derselbe. Hinten aber wurde ein größerer Rucksack aufgeschnallt. So kommt der Kombi auf eine Länge von 4,54 Meter. In den Kofferraum passen bei dem Neuling gleich 624 Liter. Damit hängt der Honda die gesamte kompakte Kombi-Konkurrenz ab: Der beste Wettbewerber, der Golf Variant, macht nach 605 Liter die Klappe zu. Auch beim Maximalvolumen schneidet unser Lastentier mit 1.668 Liter gut ab – der Golf Variant schafft nur 1.620 Liter.

Praktischer Kofferraum
Dass der Laderaumboden beim Umklappen der Sitze topfeben wird, is...