Test Subaru SVX: Futuristisches Coupé aus den Neunzigern

Im Jahr 2005 ist der japanische Allradspezialist Subaru bereits seit 25 Jahren auf dem deutschen Markt aktiv. Mit den aktuellen Top-Modellen Legacy und Outback versucht der Konzern mittlerweile, sein über die Jahre entstandenes Image als Hauslieferant für Angler und Jäger (Sondermodell ,Hubertus") abzustreifen. Das künftige Flaggschiff B9 Tribeca, ein siebensitziges Crossover-SUV, soll endgültig den Einstieg in die Premiumklasse besiegeln. Dabei hatten die Japaner bereits ein entsprechendes Angebot in den 90ern: Das Sportcoupé SVX.

Das große Coupé
Anlässlich einer Presseveranstaltung zum 25-jährigen Jubiläum brachten die Subaru-Leute nicht nur die aktuelle Modellpalette zu kurzen Testfahrten mit nach Schloss Rheinhartshausen am Rhein. Auch einige Old- und Youngtimer waren im Fuhrpark zu finden – darunter das große SVX-Coupé. Den fand ich damals super, aber mit einem Kaufpreis von über 83.000 Mark (1996) war er nicht erschwinglich. Und in echt hatte ich ihn auch noch nie gesehen.

Interessanter als aktuelle Subarus
So kam ich nicht umhin, die modernen Subarus vom Justy bis zum Outback links liegen zu lassen und den SVX in Beschlag zu nehmen – immerhin hatte doch, wenn ich mich recht erinnere, unser Kaiser Franz, der Beckenbauer, einmal Reklame für ihn gemacht.

Produziert von 1991 bis 1997
Seit 1991 wurde der 2-und-2-Sitzer von den Japanern gebaut. Ein großer Erfolg hat sich damit allerdings nicht eingestellt. Zirka 25.000 Fahrzeuge sind bis zum Jahr 1997 produziert und verkauf...