Motorrad mit drei Rädern: Der BRP Can-Am Spyder Roadster

Als Mischung aus ,Motorrad und Cabrio-Sportwagen", so bezeichnet BRP seinen Can-Am Spyder Roadster. Und damit trifft die kanadische Firma genau, was das Freizeitfahrzeug mit drei Rädern ausmacht. Wir haben mit dem Spaßmobil eine kleine Spritztour unternommen.

Autoführerschein reicht aus
Bei der Ankunft ist uns doch ein wenig unwohl, da wir bisher weder Motorrad, Roller oder wenigstens Mofa gefahren sind. Auch die Fragen des Instrukteurs nach Erfahrungen mit einem Snowmobil, Jet-Ski oder Quad müssen wir allesamt verneinen. Dass wir dennoch rasch auf dem Gefährt Platz nehmen dürfen, liegt an den Voraussetzungen, um den Spyder Roadster fahren zu dürfen: Es reicht ein herkömmlicher Autoführerschein aus, eine Fahrerlaubnis für Motorräder ist nicht notwendig. So kann also auch ein völlig ungeübter Proband wie der Autor dieser Zeilen nach kurzer Instruktion seine ersten Runden drehen.

Von vorne fast wie ein Snowmobil
Das Heck des Dreirads sieht dank eines breiten Reifens und eines riesigen Endschalldämpfers ähnlich aus wie bei einer Motorrad-Rennmaschine. Beim Anblick von vorne weckt das 2,67 Meter lange und 316 Kilogramm schwere Gefährt hingegen Erinnerungen an ein Snowmobil oder einen Jet-Ski. Das kommt nicht von ungefähr: BRP stellt nämlich auch Jet- und Sportboote sowie Motorschlitten her, dazu kommen Karts und Außenbordmotoren. Das Kürzel BRP steht für ,Bombardier Recreational Products". Der traditionsreiche Name Bombardier – bekannt durch die Produktion von Flugzeugen und ...