Seit 1947 gibt es zehn Generationen der E-Klasse und ihrer direkten Vorgänger

Automobilhistorisch gibt es ja immer irgendeinen Anlass zum Rückblick. Wie zum Beispiel derzeit bei Mercedes: Dort rollt aktuell die Modellpflege der aktuellen E-Klasse (Baureihe 213) zu den Händlern. 

Die Wurzeln ihrer Historie reichen fast 120 Jahre zurück, und allein seit 1947 gibt es zehn Generationen der E-Klasse und ihrer direkten Vorgänger. Den Namen "E-Klasse" trägt die obere Mittelklasse von Mercedes seit 1993. 

Die Ursprungsmarken von Mercedes-Benz bereiten der Erfolgsgeschichte der E-Klasse bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Weg: Sie überzeugen die Kunden mit Fahrzeugen, die unterhalb der Luxus- und Oberklasse, aber oberhalb der Kleinwagenklasse positioniert sind und einen Schwerpunkt des Modellprogramms bilden.

Als die beiden Unternehmen 1926 zur damaligen Daimler-Benz AG fusionieren, wird das Profil der oberen Mittelklasse mit Einflüssen beider Marken geschärft. Einer der ersten Personenwagen der neuen Marke Mercedes-Benz ist der Typ 8/38 PS (W 02), der nach seiner 1928 erfolgten Überarbeitung Stuttgart 200 heißt.

Er darf ebenso wie der 10/50 PS Typ Stuttgart 260 (W 11, 1928) als E-Klasse-Vorläufer gelten. Auch die Typen 200 (W 21, 1933), 230 (W 143, 1936) sowie 260 D (W 138, 1936 – der weltweit erste Serien-Personenwagen mit Dieselmotor) stehen in dieser Tradition.

Ein besonders wichtiger Vorläufer der Mercedes-Benz E-Klasse steht am Anfang der Personenwagenproduktion der Marke nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs: Auf der Grundlage des aus dem Jahr 1936 stammenden Typ 170 V werden ab 1946 zunächst Fahrzeuge für Rettungsdienst, Polizei, Handel und Handwerk gebaut. Und hier beginnt unser Rückblick ...