Die coolen Einsatzfahrzeuge der französischen Gendarmerie

Falls Sie im Frankreich-Urlaub zu sehr aufs Gas drücken, könnten sie mit der Gendarmerie Bekanntschaft schließen. Genauer gesagt, mit der ERI: Die BRI (Brigade d` Intervention Rapide), die seit Januar 2015 zu ERI (Equipe Rapide d` Intervention) geworden ist, hat einige sehr spezifische Sportwagen in ihrem Besitz, um Temposünder auf der Autobahn einzuholen. Diese 1963 gegründeten Einheiten waren über mehrere Autobahnabschnitte verstreut, aber leistungsmäßig nicht wirklich "bewaffnet", um mit echten Straßenverbrechen fertig zu werden. Zwischen April und Mai 1966 testeten die Gendarmen eine Alpine A110 und einen Matra Djet. Damals gab es kaum Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die heutigen Regeln entstanden in den 1970er Jahren. Die Geburtsurkunde der BRI ist ein Rundschreiben vom 7. Februar 1967, in dem die Organisation der Autobahneinheiten festgelegt ist. Noch im selben Jahr rüstete die BRI ihr erstes schnelles Auto aus: die Alpine A110. Sie wurde nach den durchgeführten Tests anstelle des Matra gewählt. Es folgte eine ganze Reihe von mehr oder weniger mythischen Autos, die die Geschichte dieser Brigade prägten, die heute den Renault Mégane III R.S. fährt. Ein Auto, das eines Tages ersetzt werden muss, vielleicht durch die vierte Generation des Mégane R. S... wer weiß?