Der DS 5 im Test

,Du bist ja eine Marke": Diesen Ausspruch wird Citroën in Zukunft sicherlich gerne hören. Pünktlich zum 60-jährigen Jubiläum der legendären DS werden jetzt deren geistige Enkel unter einem eigenständigen DS-Logo verkauft. Den Anfang macht der bisherige Citroën DS5, der überarbeitet wird und künftig nur noch DS 5 (mit Leerstelle!) heißt. Versprüht der große Wagen wahrhaft göttliches Aroma?

Herr Li will mehr
Schon seit geraumer Zeit ist DS als eigenständige Marke in China recht erfolgreich. Aus gutem Grund: Die dortigen Citroën-Modelle gelten als eher billig, zudem ist Herrn Li und Frau Wu die Historie mit Ente, CX und Co. ziemlich unbekannt. Stattdessen will sich der chinesische Kunde mit mit Prunk und Glitzer von der Masse absetzen. Jetzt verschwinden auch in Europa die Citroën-Doppelwinkel von den DS-Modellen.

Avantgarde statt Retro
Beim DS 5 wird das besonders an der Frontpartie sichtbar, wo nun ein stark betonter Grill prangt. Das ist ist aber bereits die größte optische Änderung im Rahmen der Modellüberarbeitung. Sowohl Kritiker wie auch Fans werden sagen: Was soll man an diesem Design auch ändern. Auch wenn DS-Chef Yves Bonnefont sagt, man möchte wieder an die französische Oberklasse anknüpfen, so beschleichen einem bei ,nur" 4,53 Meter Außenlänge einige Zweifel. Aber Premium sei keine Frage der Größe, so Bonnefont. Stattdessen unterstreicht er nachdrücklich, dass es nicht darum gehe, eine Kopie der legendären Citroën DS von 1955 auf die Straße zu bringen. Vielmehr st...