Audi A7 Sportback 55 TFSI quattro im Test

Der Audi A7 Sportback stach bisher schon aus der Masse hervor. Als eines der wenigen viertürigen Coupés am Markt konnte er unter anderem mit seinem italienisch angehauchten Design überzeugen. Seit Sommer 2010, als er erstmals auf den Markt kam, hat Audi immerhin mehr als 200.000 Einheiten weltweit abgesetzt – ein Bestwert in diesem Segment, das vom Mercedes CLS und dem BMW 6er Grand Coupé flankiert wird.

Ein schönes Auto noch schöner
Nach so langer Zeit muss nun die zweite Generation des A7 anrücken. Und finden Sie nicht auch? Das schöne Auto ist noch schöner geworden. Am Heck haben sie in Ingolstadt vielleicht ein wenig zu viel glatt gebügelt, der bootshafte Schwung des Vorgängers um die Rückleuchten wurde eingeebnet, aber sonst: sehr eigenständig, sehr schick, sehr gelungen!

Hightech mit großer Klappe
Und innen? Die Komponenten im Hightech-Armaturenbrett kennen wir schon aus dem großen Audi A8, der im Spätherbst 2017 auf den Markt kam. Doch im A7 wirkt alles ein wenig überschaubarer, irgendwie intimer, und nach meiner ersten Testfahrt weiß ich auch, dass hier das agilere, sportlichere Fahrzeug steht, das fast alles kann, was der A8 kann. Dabei kostet es über 25.000 Euro weniger als der A8 und hat auch noch eine große Heckklappe.

Innen geht es sehr ruhig zu
Doch von vorn: Grundlage des Audi A7 Sportback ist der modulare Längsbaukasten. Ein Mix aus Stahl und Alu erhöht die Torsionssteifigkeit der Karosserie gegenüber dem Vorgänger um zehn Prozent und die Quersteifigkeit um...