Audi A1 (2018) im Test

Klein, aber fein: Nach diesem Motto brachte Audi im Jahr 2010 den ersten A1 auf den Markt. Nach relativ langen acht Jahren steht nun bald der Nachfolger beim Händler. Der Grund: Der neue A1 teilt sich die noch recht frische MQB-A0-Plattform des Volkswagen-Konzerns mit dem Seat Ibiza und dem VW Polo. Parallel wechselte die Fertigung von Brüssel (dort baut Audi jetzt den e-tron) zu Seat ins spanische Martorell. Die wichtigste Frage ist natürlich: Kann sich der Premium-orientierte Audi A1 deutlich von seinen bürgerlichen Brüdern abheben?

Was hat sich beim Audi A1 getan?

Blicken wir zunächst auf das Design: Hier macht der A1 wirklich einen großen Schritt nach vorne. Er wirke nicht mehr so mopsig, meint mein Beifahrer und er fügt hinzu: „Jetzt ist es ein richtiges Auto.“ In der Tat wirkt der neue A1 sehr eigenständig. Große Lufteinlässe vorne betonen die Breite, obwohl sie sogar um sechs Millimeter abgenommen hat. Etwas zu gewollt wirken die drei Pseudo-Luftschlitze über dem Singleframe-Grill, sie sollen an den Sport Quattro und den R8 erinnern. Wie stark der persönliche A1 aufgebrezelt sein soll, hat der Kunde selbst in der Hand: Alle Ausstattungslinien für außen und innen sind frei kombinierbar. Insgesamt soll es laut Audi über eine Millionen möglicher Individualisierungsvarianten geben.

Pluspunkte sammelt der Audi A1 am Heck: Scharf geschnittene Rückleuchten und eine...